Barberino

Der Ort

Die Gemeinde liegt an der Via Cassia, genau zwischen Florenz und Siena. Die Anfänge von Barberino gehen auf die Mitte des dreizehnten Jahrhunderts zurück, als es zum Gemeindesitz wurde.

Von der Burg und dem Dorf liegen allerdings schon Dokumente von 1054 vor. Seine Ursprünge werden mit der Vernichtung des legendären Ortes Semifonte in Verbindung gebracht. Man schrieb das Jahr wie bei Villani zu lesen ist, als Florenz die Gründung der zwei Verwaltungen von San Donato in Poggio und Barberino anordnete und Barberino die Rolle des Gemeinde- und Bürgermeisteramtes übertrug.

Südtor Barberino Val D`elsa

Der antike Ort befindet sich heute zwischen zwei Toren: Dem Nordtor, oder auch Porta Florentina (fiorentinisches Tor) und dem Südtor, auch Porta Romana (römisches Tor) genannt. Das Südtor ist durch einem maurischen Bogen und einem kleinen, neuzeitlichen und höher liegenden Glockenturm charakterisiert. Vom Nordtor gibt es keine Originalbeschreibung. Das derzeit bestehende Tor wurde 1962 auf den noch vorhandenen Überresten aufgebaut. Im Moment leben in der Gemeinde von Barberino Val d‘Elsa ca. 4400 Menschen (Stand: 2014), deren Bürgermeister Giacomo Trentanovi ist.

Zwischen dem Elsa- und dem Pesatal

Zum Gemeindegebiet gehört eine der schönsten, im Osten größtenteils bewaldeten Hügellandschaften der Toskana. Hier sind seltene mittelalterliche Kastelle z.B. Tignano, Monsanto, Olena, Cortine und Prumiano zu sehen. Westlich der Via Cassia liegen die Orte Vico Val d’Elsa, Petrognano sowie Sant‘ Appiano mit seiner römischen Pfarrei und Linari. Der nördliche Teil der Gemeinde begrenzt das antike Marcialla, das als Markt dem nahe gelegenen Kastell von Pogni diente.

Weinberg bei Barberino

Barberino lebt von Tourismus und Wein

Sowohl Ferien auf dem Bauernhof als auch der Durchgangstourismus – nimmt in der Gemeinde einen immer wichtigeren Platz ein. Der zentrale Wirtschaftszweig von Barberino Val d’ Elsa ist und bleibt jedoch die Weinherstellung, in der momentan inConsorzio vino chianti classico etwa 120 große und kleine Betriebe tätig sind und sich dank eines hohen Qualitätanspruchs behaupten können.

Partnerschaften

Neben Schliersee hat die Gemeinde noch weitere Partnerschaften mit der Gemeinde Publier in Frankreich, Amgala in der Westsahara und Montemonaco aus der Provinz Ascoli Piceno in Italien.

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